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Wer war Joanna de Ângelis

Als Joanna de Cusa lebte sie bis zum Jahr 68 n.C. und desinkarnierte zusammen mit ihrem Sohn auf einer Allee nahe des Kolosseums in Rom, da sie ihrem Glauben an Jesus nicht entsagte.


Im 17. Jhd. wurde sie im Jahre 1651 in Mexiko in der kleinen Stadt San Miguel Nepantla als Juanna de Asbaje y Ramírez de Santillanawiedergeboren. Sie war die Tochter eines baskischen Vaters und einer indigenen Mutter. Da sie unbedingt Gott durch seine Schöpfung verstehen wollte, trat sie in das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen ein. Doch da sie nicht an die asketische Strenge gewöhnt war, erkrankte sie und verließ das Kloster. Sie folgte dem Rat ihres Beichtvaters und ging zum Orden des Heiligen Hieronymus der Empfängnis, wo sie den Namen "Schwester Juanna Inés de la Cruz" annahm. Sie desinkarnierte 1695 mit nur 44 Jahren, nachdem die Pest in dieser Region gewütet hatte.


Es vergingen 66 Jahre seit ihrer Rückkehr in die spirituelle Heimat, bis sie als Joana Angélica de Jesus in der Stadt Salvador, Bahia, als Tochter einer wohlhabenden Familie wiedergeboren wurde. Mit 21 Jahren trat sie als Franziskanerin in das Kloster von Lapa ein und wurde 1815 Äbtissin unter dem Namen Schwester Joanna Angélica de Jesus. Am 20. Februar 1822 verteidigte sie mutig das Kloster – das Haus Christi – sowie die Ehre der jungen Frauen, die dort wohnten. Dabei wurde sie von Soldaten ermordet, die gegen die Unabhängigkeit Brasiliens kämpften.

Joanna in der Spiritualität

    Als sich Mitte des vergangenen Jahrhunderts die Kräfte des Himmels rührten und eine Bewegung der Erneuerung sich über Amerika und Europa ausbreitete und in allen Himmelsrichtungen mit der Verkündung des unsterblichen Lebens das Lied der Hoffnung erklingen ließ, wurde Joanna de Ângelis Teil der Gruppe des Geistes der Wahrheit. Seitdem arbeitet sie auch daran, das auferweckte Christentum, den von Jesus versprochenen Tröster – den Spiritismus – zu verbreiten.


    In der letzten Botschaft ihres Buches „Nach dem Sturm“ bezieht sie sich auf die Mitglieder ihrer Arbeitsgruppe und sagt: "Als die Tage der Spiritistischen Kodifizierung eingeläutet wurden, als die zum Engagement bereiten Arbeiter einberufen und die vorhergesehenen Stunden angekündigt wurden und die Sämänner sich für die Erde aufstellten, hörten wir die himmlische Einladung und beeilten uns, unsere spärlichen Kräfte anzubieten. Wir selbst waren zum Dienen bereit, als nichtige Furchenzieher auf dem Feld, wo die Samen des Lichtes des himmlischen Evangeliums gesät werden sollten".

    So finden wir im Evangelium aus der Sicht des Spiritismus zwei ihrer Botschaften, unterzeichnet mit „Ein freundlicher Geist“: die erste im Kapitel IX, Punkt 7, mit dem Titel "Die Geduld" und die zweite im Kapitel XVIII, Anweisungen der Geister, Punkt 15. Beide wurden im Jahr 1862 in den Städten Havre und Bordeaux geschrieben.


   Bis zum heutigen Tag hat sie durch die Medialität von Divaldo Franco 55 Bücher geschrieben, von denen 49 in 9 Sprachen übersetzt wurden und 5 in Braille erschienen. Außerdem schrieb sie Tausende von wunderschönen Botschaften. Besonders hervorzuheben sind die „Serie Momente“ und die Sammlung der „Psychologischen Serie Joanna de Ângelis“, die aus 12 Bänden besteht. 
  (Informationen aus dem Buch „Die Verehrte Joanna de Ângelis“, von Divaldo Pereira Franco und Celeste Santos, herausgegeben von Livraria Espírita Alvorada Editora/ LEAL.)